Montag, 27. April 2015

...gar nicht ruhig! - editiert!

Hier sieht es sehr ruhig aus, aber eigentlich rauchen bei uns die Köpfe. Wir vergleichen Angebote von großen Zimmereien, die als Komplettanbieter auftreten (W* Holzbau, Holzbau W*), einer Fertighausfirma (W*Haus), einem Bauträger (M*&S*) und parallel sind wir mit einer kleineren Zimmerei aus der Heimat (H*) im Gespräch, der mit uns und unserem Architekten Wamsler gerne unser Haus bauen würde. Wir versuchen die Angebote einigermaßen gegenüber zu stellen um zu sehen, wo etwas fehlt oder wo evtl. Mehrwerte liegen. Aber es ist sehr kompliziert/unmöglich, qualitativ andere Wandaufbauten, unterschiedliche Heiztechnik und Ausstattungen, schwierig zu bewerten.

Deshalb, während wir auf die Angebote und Aktualisierungen warten, haben wir einfach mit der Bemusterung begonnen ;-)

Am Samstag waren wir bei der Sägerei Parkett Stiehle in Grünkraut um uns unsere Bodenbeläge in den Wohnräumen auszusuchen. Das waren 3 interessante Stunden, ein Traum - umgeben von so tollen Hölzern. Die Verlegung der Böden würde dann der Bruder übernehmen (dort habe ich auch gleich das Bild gemopst). Für das EG haben wir uns Ulme (Rüster) ausgesucht, am liebsten als lange Dielen mit 22 mm Stärke, wie auf dem Bild. Aber evtl. werden es auch kleinere Parkettdielen mit 11 mm Stärke, geht nämlich ganz schön ins Geld das schöne, massive Holz aus dem Bregenzer Wald :-)
Bildquelle: http://parkett-oberschwaben.de/
Zuerst dachten wir ja, dass wir Eiche nehmen. Das wird zurzeit zu 60% eingebaut und ist auch sehr strapazierfähig, Ulme/Rüster ist da ein bisschen weniger hart. Das leicht "Gelbliche" an der Eiche war aber noch nie so meins und das Holz möchte ich auch nicht mit "Farbe" verfälschen, die nach dem ersten Schleifen eh wieder weg ist. "Na, wenn Ihnen der Farbton von Eiche nicht gefällt, dann müssen Sie ein anderes Holz aussuchen" - klingt logisch, haben wir dann auch gemacht :-)

Im OG soll es Kirschholz massiv werden, die dünnen kleinen Stäbchen sind auf Netz aufgebracht. Wir überlegen, ob wir selbst verlegen und nur das Abschleifen machen lassen. Mal sehen, evtl. wird es doch noch ein Fertigparkett oder Linoleum...

Unsere Fliesen haben wir schon länger einmal ausgesucht und zwar in Bad Saulgau bei Reiser. Wir dachten an Naturstein, obwohl das trotz Beschichtung etwas aufwändiger zu reinigen und auch ein bisschen teurer ist.
Für das Bad haben wir "brasilianischen Buntschiefer" ausgesucht, den hat meine Mama schon in ihrem Gäste-WC verbaut. Wenn davor die weiße Badkeramik befestigt ist, sieht das richtig genial aus!
edit: Der Buntschiefer 30x60 soll nur an die Wand, auf den Boden sollen  60x60 dazu passende, große Fliesen. Die können wir dann auch gleich im EG verlegen, sind einiges günstiger...
Bildquelle: http://www.natursteinversand.com/
Im EG sollten es im Flur und Gäste-WC die gleichen Steine werden. Uns hat ein gestrahlter, leicht grauer Jura gut gefallen, zeitlos und eine interessante Oberfläche. Nur, der ist nicht ganz günstig und, so wie ich uns kenne, werden wir ohnehin einen Schmutzfängerteppich im Hausgang benötigen. Da wäre davon nicht viel zu sehen, also, abwarten, was es wird. Habe auch gerade Treppen mit diesem Belag gesehen, mmhh, das wäre ja noch etwas - aber derzeit lassen wir uns - passend zum OG Bodenbelag Kirschholz als Stufen anbieten :-)
edit: Jura ist gestorben, gleiche Fliesen im ganzen Haus (außer HWR - da haben wir Fliesen für </= 8 Euro ausgesucht)  - aber schön wäre er schon gewesen... ;-)
Bildquelle: http://www.sonat.de/
Schwieriger ist das schon mit den Sanitärgegenständen. Da werden wir wohl noch einen Beratungstermin brauchen. Bisher haben wir Kataloge von Keramag, Villeroy&Boch, Duravit, Bette ... usw. bei uns daheim.

Richtig Glück haben wir, dass direkt in unserem kleinen Ort die Schreinerei Dreher ist. Sie soll bei den Innentüren das beste Preis-Leistungsverhältnis haben... versteht sich ja von selbst, dass wir dort noch nicht waren, aber schon mehrere km in andere Orte gefahren sind ;-) Werden wir aber sicher bald nachholen. Die Türen sollten sich ja sowieso nach dem Boden richten, oder? 

Ach ja, dann war ich auch noch bei der Schreinerei Moll. Die haben ein Holz-Alu Passivhausfenster (zertifiziert) entwickelt, aber auch andere schicke Fenster und Haustüren. Besonders interessant war, dass es Türschlösser gibt, die direkt abschließen, wenn die Türe zufällt, also kein Abschließen mehr. Öffnen geht perf Fingerprint, mit motorischem Schloss und inkl. Edelstahlgriff allerdings +1.100 Euro :-(

Mehr zu den Vergleichen der Häusles-Anbieter und unsere endgültige Entscheidung folgt dann in den nächsten Wochen!

Dienstag, 10. März 2015

Vorplanung abgeschlossen

Die Vorplanung ist nun abgeschlossen und jetzt sollten wir uns zeitnah zum Startschuss entscheiden, die Kosten für das Projekt "Haus" liegen aber leider zwischen 5-20% über unserem Budget. Jetzt müssen wir sehen, wo wir doch noch mehr Eigenleistungen einbringen können, als ursprünglich geplant...
Wir planen zwei Wohneinheiten um möglichst flexibel zu sein und auch um die doppelte KfW Förderung zu bekommen. Bei der L-Bank hat sich der Tilgungszuschuss nochmals erhöht, die Konditionen sind an den Finanzmarkt angepasst worden. Dafür müssen beide Wohnbereiche "gegeneinander abgeschlossen sein" - d.h. jede Wohneinheit benötigt ein Bad, Küche und Schlafplatz.

Welcher energetische Standard es werden wird, das ist noch offen. Bisher haben wir eine grobe Indikation für den Mehrpreis des Passivhauses/KfW40 Hülle von ca. 20.000 Euro gegenüber der KfW55 Hülle genannt bekommen. Bei gleicher Heiztechnik liegt der Heizenergieverbrauch ca. 38% höher als beim KfW40 Haus, je besser allerdings das Gebäude, desto geringer ist der Anteil der Heizenergie an der Gesamtenergie. Das Brauchwasser nimmt einen großen Anteil ein, ganz unabhängig vom energetischen Standard. Sagen wir einmal Brauchwasser:Heizenergie ist ca. 50:50, dann sind es insgesamt nur noch 19% mehr Energieverbrauch. Je nach Energiepreissteigerung wird es am Ende der Nutzungsdauer wohl auf eine gleiche Kostenhöhe "rauslaufen" - allerdings ist der Komfort natürlich umso besser, je "dicker" die Hülle ist. Andererseits müssen wir uns einfach überlegen, welche monatliche Darlehensrate "drin ist".

Die Garage haben wir aktuell auf die komplette Hauslänge gezogen, nördlich davon befindet sich noch ein großer Carport. Wir möchten gerne zwei überdachte Stellplätze. Im kleinen Gartenhäuschen sollen auch die Fahrräder untegebracht werden, so kann man gleich im Süden des Hauses in Richtung Stadt "verschwinden".

Quelle und copyright: http://wamsler-architekten.de/



Freitag, 27. Februar 2015

...Planung, Planung, Planung

Das zieht sich doch ein bisschen länger als gedacht...
...da müssen so wichtige Fragen geklärt werden wie...
- Wieviel Stauraum brauchen wir?
- Wieviel Garten brauchen wir und wo?
- Wie möchten wir die Räume nutzen?
und vor allem...  Was können wir überhaupt finanzieren?

Hier mal ein ganz kleiner Auszug aus den Dokumenten, zuhause spielen wir auch gerade mit unserem 3D Haus herum und schneiden Stockwerke und Dächer weg...

Quelle und copyright: http://wamsler-architekten.de/

Freitag, 20. Februar 2015

Auf der Homepage unseres Architekten

Unser Projekt ist jetzt einmal auf der Homepage unseres Architekten verewigt.

Wie so üblich werden noch heftigst die Räume, Stellplätze und vor allem die Kosten diskutiert. In ein paar Wochen werdet ihr hier mehr sehen...


Freitag, 30. Januar 2015

Wir sind "Bauherr"

Wir haben uns nun endlich für einen Archtitekten und Partner und zwar Martin Wamsler von Wamsler-Architekten entschieden. Uns war die Erfahrung beim Bau von energetisch hochwertigen Häusern wichtig und wir wollten vor allem auch einen guten Eindruck von der Bauleitung haben. Deshalb haben wir jetzt ganz einfach den Besten genommen ;-)

Was die Bauleitung und Abwicklung angeht, haben wir in unserer Findungsphase so einiges mitbekommen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Bauherren viel "offener" sind, wenn man sie ohne Architekt bzw. Bauträger trifft und in einer gemütlichen Runde miteinander redet. Deshalb hört man ja auch fast nie etwas Negatives bei diesen ganzen offiziellen Hausbesichtigungen, das gebietet dann immer der Anstand, dass man da brav lobt... ;-) Abgesehen davon, wer unzufrieden ist, der fällt aus dem Raster, denn der würde ja auch einer Besichtigung nicht zustimmen - getreu nach dem Motto der web.de APP: "Gefällt Ihnen die web.de app?" - Auswahlmöglichkeiten: "Nein" oder "Ja, jetzt bewerten" ;-)))


Wir haben dann gleich einige Bilder von unserer aktuellen "Wohnsituation" zukommen lassen. Sieht leider gerade ein bisschen nach Messi aus und ich meine nicht den Lionel... Jedenfalls könnte es sein, dass wir die allerersten sind, denen er zu einem dunklen und teuren Keller rät, weil wir so viel Gruschd haben. Eine Alternative wäre noch ein richtiges Dachgeschoss mit RIESENGROSSEM Nähzimmer für mich und ausreichend Lagerfläche unterm Dach. Aber lieber wäre uns eigentlich ein modernes Flachdachhaus mit trotzdem großem Nähzimmer und ohne riesigen Mehrkosten fürs Lager... Jetzt müssen wir einmal abwarten, wie die Profis unsere Ideen und Raumgrößen umsetzen und ob wir uns unsere Traumvilla überhaupt leisten können ;-)

Wir bezahlen für die Grobplanung und grobe Kostenrechnung eine Pauschale von 3.000 Euro, aber eigentlich nur noch 1.800 Euro. Denn 1.200 Euro hat uns Herr Wamsler schon eingespart. Hätten wir nämlich die Bodenbohrungen über die Stadt und das Standardangebot in Auftrag gegeben, dann hätte uns das 2.200 Euro gekostet. Aber, wenn ein erfahrener Architekt und ein Geologe miteinander sprechen, dann finden die eben heraus, dass wir ein gutes Grundstück ausgesucht haben und dort eine weitere mittige Bohrung ausreicht. Es sieht also alles danach aus, dass wir uns eine teure Gründung (bestimmt ca. 20.000 Euro) sparen können, da haben sich die Mehrkosten von ca. 9.000 Euro für das größere Grundstück schon doppelt gelohnt...

Tipp: Wer wie wir das Grundstück aus dem Eigenkapital bestreiten möchte/kann, der wird sein Baudarlehen wahrscheinlich erst mit Beginn des Hausbaus abrufen. Aber Achtung: Man sollte die Nebenkosten beim Kauf bzw. vor dem eigentlichen Baubeginn nicht vernachlässigen: Notarkosten, Grunderwerbssteuer (in B-W 5%) usw.
Da unser Architekt auch gleich die konkreten Maße möchte, damit es da später keine Überraschungen gibt, werden wir auch gleich den Vermesser mit der Vorvermessung beauftragen. Das kostet auch ein paar Hundert Euro, dann die Tiefenbohrungen, den Vor-Vertrag mit dem Planer usw. usw. ... Also, nicht nur das Geld für den Platz, sondern je nach Preis auch noch 10% on top rechnen...

Freitag, 9. Januar 2015

Neues Jahr, neuer Platz...

Wir haben unseren Bauplatz getauscht...

Da die Bodenbeschaffenheit im Süden des Wohngebiets besser ist und das andere Grundstück die Südausrichtung wegen eines Straßenbogens erschwert, sind wir kurzerhand wieder zurück auf die Alternative gesprungen.
Das neue Grundstück hat jetzt 657 m² Fläche und kostet dadurch knapp 9.000 Euro mehr. Unten im Bild seht ihr ein paar Details, der Link zum Baugebiet hier, unser Grundstück/Bauplatz hat die Nummer 39.

Das scheint es wohl zu sein, gestern sind wir ein bisschen in den Matsch gestanden und haben Richtung Süden die Alpen im Sonnenuntergang gesehen... schön :-)


Montag, 1. Dezember 2014

Es geht los...

Ein Grundstück ist reserviert, andere sind noch in der Warteschleife, der Favorit ist noch nicht verkauft und jetzt müssen wir erst noch herausfinden, was es mit den Gerüchten auf sich hat... Es soll wohl einmal ein See an dieser Stelle gewesen sein, sehr komplexe Gründung... uff! Mal sehen.

Gestern sind wir schon auf "unserem Platz" herumgelaufen... alles Matsch. Bilder kommen dann, wenn wir wissen welches Grundstück es wird.

Das ist der Stand:

Derweil sind wir fleißig an der Architektensuche... unterhalten uns mit Freunden, mit welchen Firmen es funktioniert hat und mit welchen evtl. nicht. Eine sehr spannende Zeit...