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Dienstag, 10. November 2015

Zwischenstand mit Bildern

Heute ist das Haus weitestgehend aufgestellt worden, Fotos folgen...

Hier einmal die Bilder der letzten beiden Wochen. Das Haus wird dann innerhalb des Gerüstes gestellt. Der Kran kam einen Tag vor der Aufstellung, etwas auf den letzten Drücker... aber just in time heißt ja auch rechtzeitig.

Gerüst ohne mit was drin von Süden

Gerüst und Carport Seitenbefestigung
Die Leerrohre haben auch noch ein Betonmäntelchen bekommen, damit die Abdichtung richtig angebracht werden kann. Auf die Betonsockel im Außenbereich werden später die Stützen für den Carport und den überdachten Hauseingang befestigt. 
Blechkante über Perimeterdämmung

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Bodenplatte armiert + ausgegossen

Im ersten Bild seht ihr die gegossene Bodenplatte, die Armierungsdrähte für die Befestigung der Aufkantungskörpbe sind gesteckt. Die Leerrohre lugen noch raus. 
Panne 1: Der Eingang für die Einliegerwohnung ist 40 cm zu weit in den Süden gewandert. Leider haben wir die Bewehrung nicht genau vermessen, bevor sie ausgegossen worden ist. Nach dem Gießen wäre uns der Aufwand für die Änderung zu groß gewesen, deshalb haben wir jetzt einfach die Türe etwas weiter südlich gelassen. 

Perimeterdämmung, 2-lagig 12er, Leerrohre
Da die Perimeterdämmung 1 m statt 40 cm hoch und 2x 12 dick statt 24 dick bestellt worden ist, wurde dies zum Vorteil verwendet. Statt die 24 Dämmung komplett auf das los Misapor stumpf stoßen zu lassen, ist hier die Perimeterdämmung abgestuft eingebaut worden. So war auch wenigstens auf einer Seite eine gute Begrenzung für das Misapor gefunden. Da unser Haus etwas über dem aktuellen Bodenniveau liegt um später aus der Garage ein Gefälle zu erhalten, musste das lose Misapor etwas aufwändig seitlich mit Boden und Vlies gesichert werden.

links Plan Perimeterdämmung 24er stumpfer Stoß - rechts 2x 12er abgestufter Stoß

In diesem Bild sieht man, wie die Bewehrung dabei hilft, dass die Leerrohre genau in der Mitte der Aufkantung aus dem Boden stoßen.
Schalung-Bewehrung-Aufkantung
Hier ist die Aufkantung frisch betoniert und noch feucht. Im Hintergrund die kleine Mauer für den Carport und das Fundament für die Garage.
Panne 2: Das Fundament für den Carport hat eine andere Höhe aufgrund des Pflasterbelages als die Garage. Das Garagenfundament war aber nur im Statikerplan im Schnitt dargestellt und in der Armierungszeichnung gehen die Armierungen locker flockig durch. Deshalb sind die fehlenden 15 cm bei der Garagenhöhe erst später aufgefallen. Egal, die Bodenplatte wird jetzt einfach dicker, in der MItte aufgefuttert mit Kies. So ist es quasi eine Brücken-Bodenplatte ;-)
Leerrohre Technikraum, Aufkantung betoniert
Heute haben mein Mann und der Rohbauer die Bodenplatte für den Schuppen und die kleinen Zusatzfundamente für die Abstützung des Carportdaches im Visier.

Freitag, 2. Oktober 2015

Rohbau - Elektroleerrohre

Die dichte Außenwand - oder die Frage, wohin mit dem Kabelwirrar?

Unser Bauleiter hatte empfohlen, dass wir im EG Leerrohre in die Betonplatte gießen, dabei durfte aber nicht die Aufkantung zu stark ausgedünnt werden und es sollte ja auch noch ein bisschen Betonplatte im Technikraum übrig bleiben. Mit unserem neuen Elektriker haben wir besprochen, dass wir doch alle Leitungen über die Decke raus führen in die Außenwand. Dafür aber hätten wir mehrmals den dicken Deckenbalken im EG durchfahren müssen, weil wir im EG keine Zwischenwand haben, in der wir die Kabel nach außen leiten können. Außerdem hatten wir auch Bedenken, dass die Leerrohre beim Aufstellen des Hauses abgedrückt werden.

Jedenfalls ergab eine kurze Rücksprache mit unserem Hausanbieter, dass dieser beim Stellen die Löcher für die Leerrohre ausnimmt. Am gleichen Tag haben wir erfahren, dass der Rohbauer nun doch an unserer Baustelle dran bleibt und dass wir - wenn wir noch Leerrohre in die Platte ziehen möchten - doch bitte noch am gleichen Tag auf die Baustelle sollen - der Beton komme am nächsten Morgen um 7:30 Uhr.
Also dann, doch ein paar Leerrohre in die Platte. Da sich unser Elektroplan noch im Rohzustand befindet, musste ich wohl vorort sein und zusammen mit dem Elektriker die Orte für die Leerrohre und die jeweiligen Durchmesser festlegen. Gar nicht so einfach ohne richtigen Plan. Unser Elektriker hatte glücklicherweise kurzfristig Zeit, mein Chef war sehr kulant, Firmenhandy und Firmenlaptop für Rückfragen vom "Gschäft" hatte ich eingepackt, das Kind bei der Oma versorgt und so ging es knapp drei Stunden später los.

Nachdem sich alle über die Arbeitshose lustig gemacht haben, die ich von meinem Mann ausgeliehen hatte - sie war komplett voll mit Farbklecksen - konnte die Arbeit auch schon starten ;-) 
P.S. Da sämtliche Baumärkte in meiner Gegend nichts von Arbeitsklamotten für Frauen mit Schuhgrößen und 42 und Körpergrößen unter 1,70 halten, habe ich mir meine Schaffklamotten einfach online bestellt. 

Unser Elektriker und ich haben den Rohbauer ganz schön geärgert, viel Bodenplatte ist im Technikraum nicht mehr übrig. Nachdem wir gewütet hatten, hat er noch zusätzliche Bewehrungen um die Leerrohre und den Mehrspartenanschluss eingebracht.


Armierung Bodenplatte, Leerrohre Blick Ri Ost

Zusätzliche Armierung im Technikraum

Nach einer Stunde waren wir schon fertig mit den Leerrohren, die Enden haben wir gegen evtl. Eindringen des Betons ein bisschen abgeklebt und die Rohre selbst auf die untere Armierung mit Kabelbindern befestigt. Auf diese Weise schwemmen sie beim Gießen nicht auf.

Da ich so fleißig war, durfte ich dann gleich auch noch beim Armieren unterstützen. Während die Männer die Matten rein legten und die Brückchen ausrichteten durfte ich mit dem Drillapparat die Armierungsdrähte zum Fixieren der einzelnen Lagen anziehen - sehr spaßig :-)
Jedenfalls habe ich am nächsten Tag gemerkt, dass weder meine rückseitigen Oberschenkel Muskeln, noch mein unterer Rücken "Eigenleistungen" gewöhnt sind. Aber ich war einfach glücklich, dass ich auch einmal so richtig mit anpacken durfte :-)
Armierung + Armierungsdrähte

Da wir noch ein Stückchen Boden im Technikraum wollten, haben wir beschlossen, dass die Kabel für die Raffstore durch die Decke gehen und dann luftdicht mit solchen Luftdichtungsmanschetten verschlossen werden. Unser Architektenteam hat uns extra noch eine Zeichnung dafür gemacht und jetzt sind wir endlich beruhigt, dass wir das mit der Installation hin bekommen. Wenn ein Elektriker abspingt und der andere um eine Installationsebene bittet, dann lässt einen das schon ein bisschen nervös werden, so als Bauanfänger ;-)
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